Dieses Jahr erreichte uns eine Anfrage der Wohngruppe aus Reinsdorf. Um den Kindern einen schönen Urlaub zu ermöglichen fehlte es an Campingzubehör, wie zum Beispiel Zelte, Schlafsäcke oder Isomatten. Wir überlegten nicht lang und sagten unsere Unterstützung zu. Nach dem Urlaub erreichten uns dann folgende Zeilen der Wohngruppe:
„Wir möchten uns von Herzen bei dem Verein Zwickauer Glückskinder e.V. für die großzügige Unterstützung bedanken. Dank Ihrer Hilfe konnten wir eine wunderschöne und unvergessliche Zeit erleben. Sie haben uns mit Campingzubehör und Zelten unterstützt und damit tolle gemeinsame Camping- Erlebnisse auch für die Zukunft möglich gemacht. Das hat unsere Gruppe sehr zusammen geschweißt. Ein ganz besonderes Highlight waren außerdem die gesponserten Ausflüge nach Saalfeld und die Eselwanderung. Es waren wunderschöne Erlebnisse voller Freude, Abenteuer und gemeinsamer Erinnerungen, die uns noch lange begleiten werden. Ihre Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen und Vereine sich so engagieren und unseren Kindern solche Momente ermöglichen.“
Es ist an der Zeit, auf diesem Weg einfach mal „DANKE“ zu sagen, an einen fleißigen Helfer im Hintergrund…
Seit vielen Jahren berichten wir online über unsere Veranstaltungen und Aktivitäten. Dafür bekommen wir Unterstützung von „Oli“. Er kümmert sich ehrenamtlich darum, dass die Beiträge auf unserer Homepage veröffentlicht werden und sorgt somit dafür, dass ihr nachlesen könnt, wie wir als Verein arbeiten und welche Projekte stattfinden. Er erträgt geduldig, dass es oft länger dauert, bis wir die Beiträge verfasst haben, was zur Folge hat, dass er dann immer seeeehr viele Beiträge auf einmal bekommt. Wir geloben Besserung! Wir wissen deine Hilfe und die Zeit, die du investierst sehr zu schätzen und sind froh, das es dich gibt.
Als wir erfahren haben, dass die „Zwickauer Glückskinder“ unsere Gruppe gern zu einer Ferienfahrt an die Ostsee einladen wollen und uns zusätzlich noch Karten für die „Störtebeker- Festspiele“ schenken, konnten wir unser Glück kaum fassen. Die Tagesgruppe darf 2026 ihr 25- jähriges Bestehen feiern und somit passte dieses unglaubliche Geschenk wirklich gut. Im Laufe der Planung kamen viele Ideen, wie wir die Zeit auf der Insel Rügen nutzen können, um den 10 Kindern der Tagesgruppe „Apfelbäumchen“ viele Erlebnisse und Eindrücke zu ermöglichen. Die Vielfalt war so groß, dass schnell klar wurde, dass wir gern 7 Tage fahren würden.
Am 19.07.2026 starteten wir also zur großen Fahrt. Alle waren aufgeregt, vor allem die Kinder, die noch nie das Meer gesehen hatten.
Am Tag der Ankunft zog es uns zuerst ans Meer, noch bevor wir unsere Unterkunft gesehen hatten. Alle Kinder waren hellauf begeistert und konnten sich nur schwer lösen. Im Ferienhaus angekommen, waren wir überwältigt, weil die Räumlichkeiten wirklich schön waren und wir sehr viel Platz für die ganze Gruppe hatten.
Am zweiten Tag führte uns unser Weg zu den Kreidefelsen. Da das Wetter es an diesem Tag nicht gut mit uns meinte, nutzten wir die Möglichkeit uns in aller Ruhe den „Sky- Walk“ und das zugehörige Museum anzuschauen. Auch eine kleine Wanderung durch den Urwald der Umgebung gehörte zum Programm.
Den dritten Tag verbrachten wir in Sellin. Dort haben wir uns die Seebrücke angeschaut und im Anschluss das sonnige Wetter am Strand ausgenutzt. Auch der Wind und die zugehörigen Wellen konnten die Begeisterung nicht zügeln, denn alle Kinder wollten unbedingt ins Meer springen.
Tag vier startete regnerisch und mit einer wenig positiven Wetterprognose: Gewitter am Abend. Um dem Wetter zu entgehen, besuchten wir am Vormittag das Erlebnis- U- Boot in Sassnitz. Wirklich unvorstellbar in welch engen Räumlichkeiten sich die Besatzung aufhalten musste.
Im Anschluss führte uns unser Weg nach Ralswiek, denn hier durften wir am Abend die „Störtebeker- Festspiele“ besuchen. Das war ein einmaliges Erlebnis, denn die Schauspieler bewiesen ihre Professionalität, indem sie trotz des Starkregens ununterbrochen weiterspielten und sich nicht davon beeindrucken liesen, dass die Wassermassen auch die Technik beeinflussten. Zum krönenden Abschluss erlebten wir ein umwerfendes Feuerwerk.
Unseren fünften Tag verbrachten wir am Kap Arkona. Der nördlichste Punkt der Insel Rügen zeigte sich von seiner schönsten Seite; strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und ein umwerfender Blick aufs Meer. An der Küste nahmen wir uns Zeit und suchten Hühnergötter, Donnerkeile, Muscheln und besondere Steine. Um den Tag abzurunden, begaben wir uns am Abend an einen ruhigen Strandabschnitt und bewunderten gemeinsam den Sonnenuntergang am Meer.
Der vorletzte Tag unserer Reise war geprägt von einem großen Wunsch eines Kindes, welches uns nach der Ferienfahrt verlassen sollte: einer Fahrt mit dem „Rasenden Roland“.
Unsere Strecke verlief von Putbus bis nach Göhren und wieder zurück. Die Kinder genossen es auf der Plattform des Wagons zu stehen und den Fahrtwind auf der Haut zu spüren.
Am Tag der Abreise organisierten wir unser Frühstück an einem Wildgehege, in dem es Rotwild zu sehen gab; unter anderem einen komplett weißen und einen schwarzen Hirsch.
Bevor wir uns auf die Rückreise machten, wollten wir uns natürlich noch angemessen von der Ostsee verabschieden und verbrachten noch ein wenig Zeit am Strand.
Die sieben Tage waren voll mit besonderen Erlebnissen, welche uns noch lange Zeit erfreuen werden. Die Kinder und Pädagoginnen der Tagesgruppe „Apfelbäumchen“ sind noch immer absolut verzaubert von dieser Woche und sagen von Herzen DANKE!!!